WDR und NRW: Partnervereinbarung zur interkulturellen Öffnung

Der Westdeutsche Rundfunk und das NRW-Integrationsministerium haben eine Partnervereinbarung zur interkulturellen Öffnung unterzeichnet. „Die Medien sind Wegbereiter für Vielfalt in unserer Gesellschaft. Wir brauchen eine interkulturelle Öffnung in den Redaktionen und irgendwann auch in den Chefetagen“, sagte Minister Guntram Schneider in Köln bei einer Feierstunde zum zehnjährigen Jubiläum des Integrationsbeauftragten beim WDR.

Es sei wichtig, dass Redakteurinnen und Redakteure mit Migrationshintergrund die Chance bekommen, nicht nur zu Migrations- und Integrationsthemen, sondern zum gesamten Themenspektrum zu berichten.  Schneider würdigte die Rolle des Senders bei der Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen. Er begrüßte, dass sich der WDR ausdrücklich zur interkulturellen Öffnung bekenne: „Migration, Integration und kulturelle Vielfalt prägen zunehmend unseren Alltag. Die Medien sind nicht nur Spiegelbild des gesellschaftlichen Wandels, sondern sie gestalten ihn mit ihrer Berichterstattung auch aktiv mit.“

Mit den Partnervereinbarungen „Vielfalt verbindet. Interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor“ will das Integrationsministerium die kulturelle Vielfalt in der nordrhein-westfälischen Arbeitswelt fördern. Dafür werben Minister Schneider und seine Staatssekretärin für Integration, Zülfiye Kaykın, seit Mitte letzten Jahres in Kommunalverwaltungen, Unternehmen und Verbänden.

Staatssekretärin Kaykın ist Schirmherrin dieser Partnerschaften.  Zur interkulturellen Öffnung gehörten nicht nur die Erhöhung des Anteils von Menschen mit Migrationshintergrund in Behörden und Institutionen sondern auch die Stärkung der interkulturellen Kompetenz aller Beschäftigten, sagte Kaykın.

Die NRW-Landesverwaltung habe sich mit dem Teilhabe- und Integrationsgesetz bereits selbst zur interkulturellen Öffnung verpflichtet, so die Staats-sekretärin. Die Partnervereinbarung ist ein zentrales Modul aus dem Maßnahmenkatalog der Landesinitiative „Mehr Migrantinnen und Migranten in den öffentlichen Dienst – Interkulturelle Öffnung der Verwaltung“. Deren Ziel ist es, den Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst zu erhöhen und die interkulturelle Kompetenz der Landesbediensteten zu fördern.

Quelle: www.nrw.de

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