Gewerkschaft, Wohlfahrtsverbände und Mieterbund stellen neue Wohnungsmarktstudie vor
Die Bevölkerung der Stadt Bonn wächst auch in den nächsten zehn bis 15 Jahren weiter an. Gleichzeitig findet kaum Wohnungsneubau statt. Nur wenige unbebaute Flächen stehen zur Verfügung, die entsprechenden Grundstücke sind kostspielig. Die Anzahl der öffentlich geförderten Wohnungen nimmt immer stärker ab, weil die Bindungsfristen auslaufen. In der Stadt Bonn fehlen nach aktuellen Schätzungen rund 5.000 Mietwohnungen.
Die Folge sind steigende Mieten, Verdrängung von einkommensschwachen Haushalten aus bestimmten Vierteln und Konzentration in anderen. Dadurch steigen auch die Ausgaben der Stadt für Wohnkosten von Transferleistungsbeziehern.
Angesichts dieser dramatischen Wohnungsmarktlage haben sich Deutscher Gewerkschaftsbund, Caritas, Diakonie, Arbeiterwohlfahrt und der Mieterbund in Bonn zusammengeschlossen, um auf die Auswirkungen dieser Entwicklung auf verschiedene Bereiche der Bonner Gesellschaft hinzuweisen. Weiterlesen




