SVR: positive Bilanz nach einem Jahr Blue Card – sie muss aber im Ausland noch bekannter gemacht werden

Mit der Blue Card und der seit dem 1. Juli 2013 geltenden neuen Beschäftigungsverordnung hat die Bundesregierung das Zuwanderungsrecht grundlegend erneuert. Nach der Blue Card, die den Zuzug für Akademiker fast ohne Einschränkungen ermöglicht, erleichtert die neue Beschäftigungsverordnung den Zuzug nichtakademischer Fachkräfte, die in Mangelberufen wie z.B. als Krankenpfleger arbeiten. Damit hat die Bundesregierung die Empfehlungen des SVR zur Zuwanderungssteuerung nahezu vollständig umgesetzt.

„Die Gesetze sind gut, aber sie sind im Ausland noch zu wenig bekannt gemacht worden“, erklärte Prof. Dr. Christine Langenfeld, Vorsitzende des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) in Berlin, am 31. Juli 2013. „Es fehlt ein modernes Zuwanderungsmarketing.“

Das gelte auch für das ‚Mini-Punktesystem‘, das zeitgleich mit der Blue Card eingeführt worden ist: Ausländische Akademiker können ein halbes Jahr lang in Deutschland einen Job zu suchen, wenn sie ihren Lebensunterhalt selbst finanzieren (§ 18c Aufenthaltsgesetz). „Damit wurde erstmals das einwanderungspolitische Dogma ‚Keine Zuwanderung ohne Arbeitsvertrag‘ durchbrochen“, sagte Langenfeld. „Auch für diese Innovation muss verstärkt die Werbetrommel gerührt werden.“ Weiterlesen

Veröffentlicht unter News

Köln startet ins Kitajahr 2013/2014: Keine Klagewelle

Unmittelbar nach den Sommerferien und zu Beginn des Kindergartenjahres 2013/14 werden rund 10.150 U3-Betreuungsplätze in Köln zur Verfügung stehen. Das entspricht einer Versorgungsquote von 34 % bezogen auf alle unter Dreijährigen. Nimmt man nur die Zahl der Ein- bis Zweijährigen mit Rechtsanspruch, sind es sogar 51 %. Bisher sind in Köln rund 25 bei Gericht anhängigen Klagen anhängig. Bei 10.150 Plätzen bewegt sich der Anteil der klagewilligen Eltern an der Promillegrenze.

Insgesamt werden zum 1. August 7.534 U3-Plätze in Kitas zur Verfügung stehen und in der Kindertagespflege insgesamt weitere 2.612 Plätze. Das Verhältnis von institutioneller Kindertagesbetreuung zu Kindertagespflege beträgt dann 74 zu 26 %. Alleine von April bis August 2013 werden 14 neue Kindertageseinrichtungen mit knapp 290 U3-Plätzen sowie rund 450 neue Plätze für über Dreijährige in Betrieb gegangen sein. Im Bereich der Kindertagespflege konnten seitdem rund 100 neue Plätze geschaffen werden. Weiterlesen

Veröffentlicht unter News

Gymnasien und Gesamtschulen immer beliebter

Gymnasien und Gesamtschulen werden in Köln immer beliebter. Das geht aus der aktuellen Landesstatistik hervor. Im vergangenen Jahr wechselten 47,6 Prozent aller Grundschüler (insgesamt 7801) auf ein Gymnasium. Vor zwölf Jahren waren es noch 39,4 Prozent.

Die Realschule schließt sich mit 22,6 Prozent aller Schulübergänge auf Platz zwei an. Allerdings ist die Tendenz rückläufig: So waren es im Jahr 2000 noch 26,1 Prozent aller Eltern, die ihr Kind auf eine Realschule schickten, heute sind es 3,5 Prozentpunkte weniger.

Die Gesamtschule kann sich zunehmender Schülerzahlen erfreuen. Sie ist mit 19,7 Prozent aller Schulübergänge drittbeliebteste Schulform in Köln. Das sind 4 Prozentpunkte Zuwachs seit 2000.

Hauptschulen sind mit 7,9 Prozent der Schulübergänge nicht sehr beliebt. Vor zwölf Jahren waren es noch 17,8 Prozent aller Kinder, die den „mittleren Bildungsweg“ einschlugen. Heute sind es 9,9 Prozentpunkte weniger. (Foto: TK_Presse via photopincc)

Quelle: www.koeln.de

 

Veröffentlicht unter News

Migrationsberatung für Familien optimiert

Seit 26.07.2013 liegen den bundesgeförderten Beratungsdiensten für junge und erwachsene Migrantinnen und Migranten Handlungsempfehlungen zur besseren Abstimmung ihrer Beratungsangebote vor.

Nach einer halbjährigen Erprobungsphase und einem abschließenden Workshop gehen damit die Handlungsempfehlungen für insgesamt etwa 1.000 Beratungsdienste an den Start.

„Die beiden bundesgeförderten Beratungsdienste für junge und erwachsene Zuwanderinnen und Zuwanderer in den Zuständigkeiten unserer Ressorts bilden wesentliche Grundpfeiler der Integrationspolitik des Bundes“, so die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, und der Bundesminister des Innern, Hans-Peter Friedrich. „Die bundesgeförderten Beratungsdienste haben sich zu anerkannten Anlauf- und Beratungsstellen für Menschen mit Migrationshintergrund entwickelt. Eine gemeinsam organisierte Beratungsarbeit mit Familien soll jungen und erwachsenen Migrantinnen und Migranten sowie den Beratungsdiensten Vorteile und Synergien verschaffen.“ Weiterlesen

Veröffentlicht unter News

Wenn der Arbeitsplatz zur Sauna wird

Bei Temperaturen um 30 Grad Celsius fällt es schwer, sich zu konzentrieren und produktiv zu sein. Ein „Hitzefrei“ wie zu Schulzeiten ist Arbeitnehmern im Sommer nicht vergönnt. Aber wieviel Schwitzen im Büro ist zumutbar? Muss der Arbeitgeber für Abkühlung sorgen?

Die technische Regel für Arbeitsstätten ASR 3.5 bietet mehr Schutz vor Sommerhitze. Sie beinhaltet konkrete Empfehlungen und Abstufungen: Die Temperatur in Arbeitsräumen soll 26 Grad nicht überschreiten. Höhere Temperaturen als 26 Grad sind nur zulässig, wenn die Außentemperatur auch die 26 Grad-Marke gerissen hat und geeignete Sonnenschutzmaßnahmen installiert sind. Die technische Regel enthält auch klare Bestimmungen, die besagen, was passieren muss, wenn die 26 Grad-Marke überschritten wird. Weiterlesen

Veröffentlicht unter News