Oberbürgermeister Jürgen Roters hält neue Instrumente zur Stärkung des geförderten Wohnungsbaus in Köln für zwingend erforderlich. „Die Zahlen des vergangenen Jahres haben gezeigt, dass in den sozialen Wohnungsbau in Köln viel zu wenig investiert wird. Es gibt andererseits eine große Nachfrage nach preiswertem Wohnraum. Das zeigt, bestehende Förderinstrumente greifen kaum, die Investoren Anreize geben sollen, öffentlich geförderte Wohnungen zu bauen. Hier müssen wir neue Instrumente entwickeln“.

„In dieser Situation sei es unerlässlich, die privaten Investorinnen und Investoren stärker in die Pflicht zu nehmen“, so Roters. Eine entsprechende Verpflichtung der Investorinnen und Investoren hatte auch der Rat der Stadt Köln zuletzt in seiner Sitzung am 18. Dezember 2012 gefordert.
„Die Verwaltung wird dem Rat kurzfristig einen Vorschlag vorlegen, wonach bei neuen Bauprojekten ein Mindestanteil geförderter Wohnungen errichtet werden muss“, kündigte der Oberbürgermeister an.
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