Freundschaftspreis für die Bundeskanzlerin

Auszeichnung für die Bundeskanzlerin: Angela Merkel hat den deutsch-türkischen Freundschaftspreis „Kybele 2013“ entgegengenommen. Bei der Übergabe im Kanzleramt dabei war auch Staatsministerin Maria Böhmer. Mit dem Preis wurde die Kanzlerin vor allem für ihre Anstrengungen bei der Integration ausgezeichnet.

Die Deutsch-Türkische Freundschaftsföderation hat den Kybiele-Preis zum ersten Mal vor 12 Jahren vergeben. „Wir stehen für eine harmonische und friedliche Koexistenz der Völker in unserer Gesellschaft“, sagte der Bundesvorsitzende des Vereins, Cihan Sendan. An die Bundeskanzlerin gewandt betonte er: „Wir wollen Ihnen und Ihrem Amt heute unseren Respekt entgegenbringen.“ Kybele ist eine Göttin der Frühzeit Anatoliens.
Sie steht für die Mütter, die Kinder gebären und aus Kindern große Menschen machen. „In diesem Sinne freue ich mich, einen Preis, der den Namen einer großartigen Göttin in der Vergangenheit getragen hat, an einen großen Menschen in der Gegenwart zu verleihen“, so Vereinsvorsitzender Sendan.

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Minister Schneider: Wir müssen den Sozialstaat wetterfest machen

Arbeits- und Sozialminister Guntram Schneider hat davor gewarnt, die im europäischen Vergleich günstige Arbeitsmarktentwicklung in Deutschland mit sozialpolitischem Stillstand zu beantworten.

„Machen wir uns nichts vor, wir leben auf keiner Insel der Glückseligen. Die niedrigen Arbeitslosenzahlen in Deutschland sind zumindest teilweise durch Niedriglöhne und unsichere Beschäftigungsverhältnisse erkauft worden. Wir müssen deshalb den Sozialstaat wetterfest machen“, sagte der Minister heute (10. April 2013) in Düsseldorf auf dem Jahresempfang des Sozialverbandes Deutschland (SoVD).   „Der Sozialbericht NRW 2012 hat gezeigt, dass sich die Armut in unserem eigentlich reichen Land verfestigt“, sagte Schneider. Weiterlesen →

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Kölner Integrationsarbeit ist bedroht

Vertreter der Ratsfraktionen tragen eine Resolution von Migranten gegen die Sparvorschläge für Interkulturelle Zentren nicht mit: SPD und Grüne enthielten sich der Stimme, CDU und FDP stimmten dagegen.  

Der Integrationsrat hat die Kürzungsvorschläge der Verwaltung im Bereich der städtischen Integrationsarbeit abgelehnt. Er forderte Stadtrat und Verwaltung auf, insbesondere die Streichungen bei der Unterstützung der Interkulturellen Zentren zurückzunehmen. Zudem brauche Köln weiterhin eine gut ausgestattete Dienststelle in der Stadtverwaltung, Weiterlesen →

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Ministerin Schäfer eröffnet Internationales Frauenfilmfestival in Dortmund

Als „Schaufenster für herausragende Filmkunst von Frauen“ bezeichnete Kulturministerin Ute Schäfer das Internationale Frauenfilmfestival (IFFF) anlässlich seiner Eröffnung in Dortmund. „Seit 2006 bietet das Internationale Frauenfilmfestival Filmemacherinnen und damit dem Film aus weiblicher Perspektive ein erfolgreiches Forum. Darüber hinaus ermöglicht es den Filmschaffenden, sich zu vernetzen und fortzubilden. Junge Talente erhalten Orientierungshilfen. Damit ist das Internationale Frauenfilmfestival zu einem anerkannten Format der Branche geworden“, sagte Schäfer.

Auch das Filmbildungsprogramm des IFFF sei von bemerkenswerter Qualität. Es biete viele Anknüpfungsmöglichkeiten für das Gespräch mit jungen Zuschauerinnen und Zuschauern. Die Landesregierung unterstütze daher gern die Entscheidung, das Kinder- und Jugendprogramm fortan alljährlich parallel an beiden Festivalstandorten anzubieten. Weiterlesen →

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Rat soll über Rückgabe von Gemälde entscheiden

Bild von Kokoschka hatte Josef Haubrich den Kölner Museen gestiftet

Die „Beratende Kommission im Zusammenhang mit der Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogener Kulturgüter, insbesondere aus jüdischem Besitz“ hat am 9. April 2013 ihre Empfehlung zu einem Gemälde von Oskar Kokoschka ausgesprochen, das sich im Besitz der Stadt Köln befindet.

Seit 2008 beanspruchen die Erben des jüdischen Galeristen und Kunstsammlers Alfred Flechtheim die Rückgabe des Porträts von Tilla Durieux aus dem Jahr 1910, das Josef Haubrich 1946 den Kölner Museen gestiftet hatte. Haubrich kaufte das Werk 1934 bei Alexander Vömel, Weiterlesen →

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