Öffentlicher Dienst 2013: 2,4 % mehr Pensionäre

WIESBADEN – Zu Beginn des Jahres 2013 gab es rund 1 132 000 Pensionärinnen und Pensionäre des öffentlichen Dienstes. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse der Versorgungsempfängerstatistik weiter mitteilt, waren das 2,4 % mehr ehemalige Beamtinnen und Beamte beziehungsweise Berufssoldaten als ein Jahr zuvor. Zugleich gab es rund 382 800 Hinterbliebene, die Witwen- und Witwergeld oder Waisengeld bezogen (– 0,8 % gegenüber dem Vorjahr). 

Am stärksten zugenommen hat die Zahl an Pensionären im Landesbereich. Im Vergleich zum Vorjahr war hier ein Zuwachs von 4,6 % auf rund 598 100 Personen zu verzeichnen. Im Bundesbereich betrug der Anstieg ohne Einbeziehung der ehemaligen Weiterlesen

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Zensus 2011: 1,6 Millionen Ausländer leben in Nordrhein-Westfalen

9,2% der insgesamt 17,5 Millionen Einwohner in Nordrhein-Westfalen hatten am 9. Mai 2011 keine deutsche Staatsbürgerschaft. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand der Ergebnisse des Zensus 2011 mitteilt, lebten am Zensusstichtag 1,6 Millionen Ausländer an Rhein und Ruhr. Bei Betrachtung des Ausländeranteils belegt Nordrhein-Westfalen nach Hamburg (12,4 %), Berlin (11,3%), Hessen (11,1%), Baden-Württemberg (10,8%) und Bremen (10,8 %) den sechsten Platz.

Bisher waren die Statistiker – nach den auf Basis der Volkszählung 1987 fortgeschriebenen Bevölkerungszahlen – davon ausgegangen, dass in Nordrhein-Westfalen 1,9 Millionen Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit leben.

Die nunmehr im Rahmen des Zensus 2011 festgestellte Ausländerzahl (1,6 Millionen) ist um 27,5% höher als vor einem Vierteljahrhundert (Volkszählung 1987); der Ausländeranteil ist von 7,5 auf 9,2% gestiegen. Weiterlesen

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Neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung „Nichtwähler in Deutschland“

Die Studie hat Nichtwählerinnen und Nichtwähler der vergangenen 15 Jahre untersucht und nach ihren politischen Einstellungen sowie den Gründen für die Wahlenthaltung befragt. Die Ergebnisse zeigen ein heterogenes Bild der Nichtwähler. Sie zeigen abhängig von der Häufigkeit ihrer Wahlenthaltung durchaus Politik- und Demokratieverdrossenheit, fühlen sich in ihrer Mehrheit allerdings dem politischen Geschehen zugehörig. Als Grund für die Wahlenthaltung werden in erster Linie politische Gründe genannt. Gefordert wird von den Nichtwählern hingegen eine „Politik des Kümmerns“.

Autor: Prof. Manfred Güllner, Geschäftsführer von forsa – Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analyse mbH

Warum eine Nichtwählerstudie?

Die Wahlbeteiligung in Deutschland sinkt in der Tendenz seit Jahren. Warum Bürgerinnen und Bürger der Wahl fernbleiben und welche soziale Struktur die Gruppe der Nichtwähler aufweist, ist bislang aber kaum bekannt. Diese Wissenslücke schließt die FES-Studie zumindest teilweise. Zudem wurden die politischen Einstellungen der Nichtwähler/innen erfragt und dadurch untersucht, ob die Wahlenthaltung ein Zeichen von Politikverdrossenheit oder sogar von Demokratiemüdigkeit ist. Weiterlesen

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Welt­bevöl­kerung: Anteil der über 65-Jährigen verdop­pelt sich bis 2050 auf 15,6 %

WIESBADEN – Der Anteil der über 65-Jährigen an der Weltbevölkerung wird laut der aktuellen UN-Bevölkerungsvoraus­berechnung bis 2050 auf 15,6 % steigen und sich damit gegenüber 2010 (7,7 %) mehr als verdoppeln. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltbevölkerungstags am 11. Juli weiter mitteilt, sind die Gründe für diese Entwicklung eine höhere Lebenserwartung und niedrigere Geburtenraten. In absoluten Zahlen werden zur Mitte des Jahrhunderts voraussichtlich weltweit rund 1,5 Milliarden Menschen über 65 Jahre alt sein. 2010 waren es rund 0,5 Milliarden Menschen. 

www.destatis.de

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In drei Vier­tel der Haus­halte le­ben höchstens zwei Per­so­nen

WIESBADEN – Im Jahr 2012 lebten in 75 % der insgesamt rund 40,7 Millionen privaten Haushalte in Deutschland maximal zwei Personen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren unmittelbar nach der Wiedervereinigung, also 1991, noch weniger als zwei Drittel (64 %) der Haushalte kleine Haushalte. Basis dieser Ergebnisse ist der Mikrozensus, die größte jährliche Haushaltsbefragung in Deutschland und Europa. Der Mikrozensus 2012 basiert noch auf den Fortschreibungsergebnissen auf Grundlage der Volkszählung von 1987.

Zu diesem Zuwachs kleiner Haushalte haben insbesondere die Einpersonenhaushalte beigetragen. Der Anteil dieser Haushalte betrug im Jahr 2012 knapp 41 %, 1991 hatte er mit knapp 34 % noch deutlich niedriger gelegen. Der Anteil der Weiterlesen

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