Nach Prüfung durch EU-Kommission: Gelder aus dem Europäischen Sozialfonds fließen wieder nach NRW

Die Gelder aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) fließen wieder für die nordrhein-westfälischen Arbeitsmarktprogramme. Das ist das Ergebnis einer Überprüfung der Projektakten durch die EU-Kommission. „Ich bin froh, dass es so gekommen ist. Denn für NRW sind die europäischen Gelder sehr wichtig. Wir haben einen schwierigen, von Strukturwandel geprägten Arbeitsmarkt. Die EU hilft uns mit ihrer Förderung eine aktive Arbeitsmarktpolitik zu betreiben, die viele Menschen wieder in Arbeit bringt“, sagte Guntram Schneider nach Bekanntwerden der Brüsseler Entscheidung am Freitag, 19. Juli 2013, in Düsseldorf.

In dem offiziellen Schreiben der EU-Kommission wird bestätigt, dass die Anfang März 2013 verfügte Aussetzung der Zahlungen aus dem ESF-Programm mit sofortiger Wirkung aufgehoben wird. Die Entscheidung der EU-Kommission geht zurück auf eine im Mai und Juni dieses Jahres erfolgte Vor-Ort-Prüfung durch Brüsseler Beamte. Hintergrund für die Prüfung war eine zu hohe Fehlerquote bei den Projektabrechnungen gewesen. Weiterlesen

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Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gesucht – Wer möchte kranke ältere Menschen betreuen?

Der Betreuungsdienst SenioAss / somatisch der Sozial-Betriebe-Köln (SBK) sucht verantwortungsbewusste, ehrenamtlich tätige Helferinnen und Helfer zur Betreuung körperlich erkrankter, älterer Menschen.

SenioAss / somatisch unterstützt, fördert und entlastet Seniorinnen und Senioren mit körperlichen Erkrankungen, um deren Fähigkeiten zu erhalten und einer möglichen Isolation vorzubeugen. Gleichzeitig erhalten pflegende Angehörige Freiräume, die sie zur Organisation ihres eigenen Alltags und zur Regeneration nutzen können. Der Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer erhöht also gleichzeitig die Lebensqualität der oder des Betreuten wie der betreuenden Angehörigen.

Je Betreuungseinsatz erhalten die Freiwilligen eine Aufwandsentschädigung von 7,50 Euro. Vor ihren Einsätzen schulen die SBK die Ehrenamtlichen und betreuen sie fachlich während ihrer Tätigkeit.

Die nächste Schulung beginnt am 28. September 2013 und umfasst insgesamt 15 Stunden. Sie vermittelt unter anderem den Umgang mit Alterserkrankung und Grundzüge der Ersten Hilfe.

Informationen zu Senio Ass und den Schulungen erhalten Interessierte bei Gisela Erner, 0221 – 7775-499 oder per E-Mail: gisela.erner@sbk-koeln.de

Quelle: www.stadt-koeln.de

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Leistungsverbesserungen des Pflege-Neuausrichtungs-Gesetzes wirken

140.000 Menschen erhalten erstmals Leistungen und 510.000 bekommen höhere Leistungen aus der Pflegeversicherung

Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) hat heute seine Ergebnisse zur Begutachtung in der Pflege herausgegeben. Für das 1. Quartal 2013 haben danach mehr Menschen Anträge auf Pflegebegutachtung gestellt. Auf das Gesamtjahr gerechnet dürften Ende 2013 etwa 140.000 Menschen der sog. Pflegestufe 0 (erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz, insbesondere demenziell erkrankte Menschen) erstmals Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten. Rund 510.000 Menschen erhalten Weiterlesen

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Köln, wie es zur Römerzeit klang und sang – Ausstellung im Römisch-Germanischen Museum

Die Römer liebten Musik in allen Lebenslagen. Auch die in Köln. Das zeigen nicht nur viele Abbildungen auf Vasen, Mosaiken, Kultgegenständen oder kleine Bronzefiguren. Es gab sogar theoretische Auseinandersetzungen, und mancher Experte ärgerte sich schon damals über das einfache Volk, das sich bei Musik mit vier oder fünf Tönen zufrieden gab. Im Römisch-Germanischen Museum gibt jetzt eine Ausstellung Einblick in die „Musik im römischen Köln“.

Gezeigt werden nicht nur Fundstücke aus Köln und aus den Beständen des Museums, Museen aus Bonn und Trier sowie das Institut für Altertumskunde der Uhiesigen Universität haben mit Leihgaben zu dieser Ausstellung beigetragen. Und wer mehr wissen Weiterlesen

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Schuldenkrise: Sparen ist eine Frage des Timings

Die EU-Kommission hat einigen Ländern in der Europäischen Union mehr Zeit für ihren Sparkurs gegeben. Das hat nichts mit politischer Mauschelei zu tun, sondern ist gegenwärtig ökonomisch geboten. Denn zur falschen Zeit zu stark zu sparen schadet mehr, als es nutzt – davon können die Krisenländer ein Lied singen.

Was Brüssel für Griechenland schon im vergangenen Oktober beschlossen hat – mehr Zeit die Neuverschuldung unter die erlaubte Marke von 3 Prozent der Wirtschaftsleistung zu drücken –, gilt jetzt auch für Belgien, Frankreich, die Niederlande, Portugal, Slowenien und Spanien. Da kommt schnell der Verdacht auf, der gerade erst verschärfte Stabilitäts- und Wachstumspakt sei das Papier nicht wert, auf dem er geschrieben ist. Doch dieser Eindruck täuscht. Weiterlesen

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