Leistungsverbesserungen des Pflege-Neuausrichtungs-Gesetzes wirken

140.000 Menschen erhalten erstmals Leistungen und 510.000 bekommen höhere Leistungen aus der Pflegeversicherung

Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) hat heute seine Ergebnisse zur Begutachtung in der Pflege herausgegeben. Für das 1. Quartal 2013 haben danach mehr Menschen Anträge auf Pflegebegutachtung gestellt. Auf das Gesamtjahr gerechnet dürften Ende 2013 etwa 140.000 Menschen der sog. Pflegestufe 0 (erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz, insbesondere demenziell erkrankte Menschen) erstmals Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten. Rund 510.000 Menschen erhalten Weiterlesen

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Köln, wie es zur Römerzeit klang und sang – Ausstellung im Römisch-Germanischen Museum

Die Römer liebten Musik in allen Lebenslagen. Auch die in Köln. Das zeigen nicht nur viele Abbildungen auf Vasen, Mosaiken, Kultgegenständen oder kleine Bronzefiguren. Es gab sogar theoretische Auseinandersetzungen, und mancher Experte ärgerte sich schon damals über das einfache Volk, das sich bei Musik mit vier oder fünf Tönen zufrieden gab. Im Römisch-Germanischen Museum gibt jetzt eine Ausstellung Einblick in die „Musik im römischen Köln“.

Gezeigt werden nicht nur Fundstücke aus Köln und aus den Beständen des Museums, Museen aus Bonn und Trier sowie das Institut für Altertumskunde der Uhiesigen Universität haben mit Leihgaben zu dieser Ausstellung beigetragen. Und wer mehr wissen Weiterlesen

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Schuldenkrise: Sparen ist eine Frage des Timings

Die EU-Kommission hat einigen Ländern in der Europäischen Union mehr Zeit für ihren Sparkurs gegeben. Das hat nichts mit politischer Mauschelei zu tun, sondern ist gegenwärtig ökonomisch geboten. Denn zur falschen Zeit zu stark zu sparen schadet mehr, als es nutzt – davon können die Krisenländer ein Lied singen.

Was Brüssel für Griechenland schon im vergangenen Oktober beschlossen hat – mehr Zeit die Neuverschuldung unter die erlaubte Marke von 3 Prozent der Wirtschaftsleistung zu drücken –, gilt jetzt auch für Belgien, Frankreich, die Niederlande, Portugal, Slowenien und Spanien. Da kommt schnell der Verdacht auf, der gerade erst verschärfte Stabilitäts- und Wachstumspakt sei das Papier nicht wert, auf dem er geschrieben ist. Doch dieser Eindruck täuscht. Weiterlesen

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Investition in die Zukunft: Ein neuer Marshallplan für Europa

„Die Lösung ist, das Vertrauen der Europäer wieder herzustellen – in die wirtschaftliche Zukunft ihrer Länder und von Europa als Ganzem.“ So beschrieb George C. Marshall 1947 den Zweck des Aufbauprogramms der USA für Europa. Wenig später hatte dieser „Marshallplan“ rund 14 Milliarden US-Dollar in das vom Krieg zerstörte Europa geleitet (nach heutigen Wert 135 Milliarden Dollar).

Nicht nur in Krisenstaaten schwindet die Zukunftsfähigkeit

Heute leidet Europa nicht unter Kriegsfolgen, dafür aber unter den Folgen einer zerstörerischen Krise: In einigen Ländern ist jeder Vierte arbeitslos, Armut breitet sich aus. Die Kürzungspolitik führt immer tiefer in die Depression und zerstört Wirtschaftsstrukturen. Auch in Nicht-Krisenstaaten schwindet die Zukunftsfähigkeit: In Deutschland rotten Straßen, Brücken und Abwasserkanäle vor sich hin. Es gibt weder genug Kindertagesstätten noch genug altersgerechten Wohnraum. Europa versagt im Kampf gegen den Klimawandel. Der Investitionsbedarf ist immens. Weiterlesen

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NRW-Hochschulen gaben 2011 über fünf Milliarden Euro für Lehre und Forschung aus

Im Jahr 2011 gaben die nordrhein-westfälischen Hochschulen (ohne medizinische Einrichtungen) nahezu 5,1 Milliarden Euro für Lehre und Forschung aus. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 200 Millionen Euro bzw. 4,1 % mehr als im Jahr 2010. Von diesen Ausgaben entfielen 58,6 % (3,0 Mrd. Euro) auf Personal, 34,6 % (1,8 Mrd. Euro) auf Sachausgaben, Zuweisungen u. Ä. und mehr als 348 Millionen Euro (6,8 %) auf Investitionen.

Die Einnahmen der Hochschulen beliefen sich im Jahr 2011 auf rund 1,5 Milliarden Euro.   Zwei Drittel (1,0 Mrd. Euro) der Einnahmen waren Drittmittel, 5,3 % mehr als im Jahr 2010. Die Technische Hochschule Aachen konnte auch im Jahr 2011 die mit Abstand höchsten Drittmitteleinnahmen verzeichnen. Diese betrugen etwa 232 Millionen Euro und machten damit ein Fünftel der landesweiten Drittmittel aus. Wie die Statistiker weiter mitteilen, sind unter Drittmitteln Einnahmen zu verstehen, die zur Förderung von Forschung und Entwicklung sowie des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Lehre zusätzlich zum regulären Hochschulhaushalt (Grundausstattung) von öffentlichen oder privaten Stellen eingeworben wurden. Weiterlesen

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