Rezessionsgefahr leicht angestiegen: Aber nach wie vor im „grünen Bereich“

Die Gefahr, dass die deutsche Wirtschaft innerhalb der nächsten drei Monate in eine Rezession gerät, ist leicht gewachsen, insgesamt aber nach wie vor gering. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung.

Für den Zeitraum von Juli bis Ende September 2013 weist das IMK-Frühwarninstrument eine Rezessionswahrscheinlichkeit von 5 Prozent aus. Die letzte Prognose vom Juni verzeichnete noch einen Wert von 2,1 Prozent. Trotz des Anstiegs liegt die Rezessionswahrscheinlichkeit nach dem Ampelsystem des Indikators eindeutig im „grünen Bereich“ (geringe Rezessionswahrscheinlichkeit unter 30 Prozent). Weiterlesen

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2,0 Milli­on­en Ar­beits­plätze im Be­reich Ver­kehr und La­ger­ei im Jahr 2011

WIESBADEN – Im Jahr 2011 waren 2,0 Millionen Beschäftigte im Wirtschaftsbereich „Verkehr und Lagerei“ tätig. Sie erwirtschafteten in 89 700 Unternehmen einen Umsatz von insgesamt 268,3 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg damit die Zahl der Beschäftigten gegenüber der Jahreserhebung 2010 um 5,4 %. Der Umsatz erhöhte sich im selben Zeitraum um 6,6 %.

Die meisten Arbeitsplätze im Wirtschaftsbereich „Verkehr und Lagerei“ stellt mit 798 600 tätigen Personen der Bereich „Landverkehr und Transport in Rohrfernleitungen“, zu dem unter anderem der Eisenbahn- und der Straßengütertransport gehören. Es folgen mit 589 100 Beschäftigten der Bereich „Lagerei und sonstige Dienstleistungen für den Verkehr“ (Lagerhäuser, Speditionen und ähnliche) sowie die „Post-, Kurier- und Expressdienste“ mit rund 495 900 Beschäftigten.

www.destatis.dePressemitteilung Nr. 239 vom 15.07.2013

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Zahl der Kinder unter 3 Jahren in Kinder­tages­betreu­ung bis 1. März 2013 auf 597 000 gestie­gen

WIESBADEN – Zum 1. März 2013 wurden rund 597 000 Kinder unter 3 Jahren in einer Kindertageseinrichtung oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege betreut. Dies waren gut 37 000 Kinder mehr als im Vorjahr. Das zeigen die ersten vorläufigen Ergebnisse zur Statistik der Kindertagesbetreuung des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

Auf dem Krippengipfel von Bund, Ländern und Kommunen wurde im Jahr 2007 das Ziel formuliert, bis zum 1. August 2013 insgesamt 780 000 Betreuungsplätze für unter 3-Jährige bereitzustellen. 

Bei den hier veröffentlichten Daten handelt es sich um vorläufige Ergebnisse der Statistik Weiterlesen

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Zeugnistelefon wieder dienstbereit: Guter Rat bei schlechten Noten und anderen schulischen Problemen

Zur Ausgabe der Zeugnisse in den Kölner Schulen bietet der Schulpsychologische Dienst in bewährter Art einen zusätzlichen Beratungsdienst, das „Zeugnistelefon“ an. Unter der Rufnummer 0221 / 221-29001 stehen die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen am Freitag, 19. Juli 2013, und Montag, 22. Juli 2013, jeweils in der Zeit von 9 bis 17 Uhr zu Beratungsgesprächen zur Verfügung.

Schülerinnen, Schüler und Eltern können in einem vertraulichen Beratungsgespräch mit Fachkräften aus dem Schulpsychologischen Dienst über Sorgen und aktuelle Schulprobleme sprechen. Auch Lehrkräfte und Schulleitung oder an Schule interessierte Bürger können das „Zeugnistelefon“ für ihre Fragen nutzen. Anfragen sind auch per E-Mail möglich.

Der Schulpsychologische Dienst ist während des ganzen Schuljahres inklusive der Ferien unter den Telefonnummern 0221 / 221-29001 und 0221 / 221-29002 zu folgenden Geschäftszeiten zu erreichen: montags bis donnerstags von 8 bis 16:30 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr.

Der Dienst steht ratsuchenden Eltern, Kindern, Jugendlichen sowie Lehrerinnen und Lehrern bei schulischen Problemen für die Kontaktaufnahme auch ganzjährig zur Verfügung.

Quelle: www.stadt-koeln.de

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Deutsche sehen Arbeiten Ü60 entspannt

In den vergangenen 50 Jahren hat sich die Lebenserwartung der Deutschen um etwa 11 Jahre erhöht. Dennoch entsteht in der öffentlichen Debatte oft der Eindruck, dass sich nur wenige damit anfreunden können, länger zu arbeiten. Dabei sehen über 70 % der in Deutschland Beschäftigten laut jüngster Studie zu Arbeitsbedingungen in Europa (EWCS) kein Problem darin, mit über 60 Jahren noch zu arbeiten. Europaweit ist das nach den Niederlanden der zweitbeste Wert.

Die neusten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen, dass die Beschäftigungsquote der 60- bis 65-jährigen, sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 10 % auf knapp 30 % zugelegt hat. Dennoch hadert die SPD in ihrer jüngsten Absichtserklärung mit der „Rente mit 67“. Die Sozialdemokarten sorgen sich unter anderem um die Arbeitsfähigkeit der älteren Beschäftigten aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen. Weiterlesen

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