Das Spardiktat aus Brüssel und Berlin bringt die europäischen Krisenländer an den Rand einer Depression. In Griechenland und Spanien ist bereits jeder zweite Jugendliche arbeitslos. Perspektiv- und Hoffnungslosigkeit breiten sich aus. Lokale Märkte brechen zusammen, Investitionen werden zurückgefahren, gut bezahlte und hochwertige Jobs werden dort rar.
Doch die EU-Kommission besteht weiter auf drastischen Sozialkürzungen. Dagegen fordert der Europäische Gewerkschaftsbund massive Investitionen in Energie, Infrastruktur, Bildung und Wohnungsbau.
Unternehmen machen in so einem Umfeld kaum Gewinne. Der Kampf um den klein gewordenen Kuchen treibt sie in einen Preiswettlauf nach unten – Deflation droht. Pleiten häufen sich, Kredite können nicht bedient werden und so geraten auch die nach wie vor instabilen Banken tiefer in den Krisenstrudel. Und der Staat? Wenn die Wirtschaft nicht wächst, nimmt er auch weniger Lohn- und Unternehmensteuer ein. Weiterlesen




