Griechenland – eine humanitäre Krise in Europa

Spendenaktion für „Ärzte der Welt“

Im Dezember letzten Jahres erschien im Deutschen Ärzteblatt [Landesärzteblatt XY] erstmals ein Spendenaufruf für Ärzte der Welt Griechenland. Die Leser des Ärzteblatts haben daraufhin insgesamt 23.000 € gespendet. Wir danken Ihnen allen für diesen Akt der Solidarität mit unseren Europäischen Nachbarn.

Die Auswirkungen der drastischen Sparpolitik im Gefolge der Schuldenkrise auf die Gesundheitsversorgung Griechenlands haben sich in diesem Jahr noch weiter zugespitzt. Inzwischen sind 65 % aller Jugendlichen und 28 % der Erwachsenen arbeitslos, fast eine ganze Generation gerät ins existenzielle Abseits. Das Arbeitslosengeld wird höchstens ein Jahr gezahlt, danach entfällt jegliche Form der finanziellen Unterstützung, eine Sozialhilfe oder Grundsicherung wie Hartz IV gibt es in Griechenland nicht. Gesundheitliche Leistungen werden nur noch bei erheblicher Eigenbeteiligung erbracht, eine Hürde, die für große Teile der Bevölkerung unüberwindbar geworden ist. Einer Studie der Fachzeitschrift Weiterlesen

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Musikalisch durch Griechenland

Einen besonderen musikalischen Leckerbissen durch die Poesie Griechenlands verspricht am

 Sonntag,  10. November um 17.00 Uhr

das Theater in Gütersloh mit einem Balladenkonzert von Sofia und Pantelis Tzovenos aus Thessaloniki. Auch die Deutsch-Griechische Gesellschaft lädt alle Freunde Griechenlands zu dieser wunderbaren Liederreise bekannter griechischer Komponisten ein.

Deutsch-Griechische Gesellschaft Gütersloh

 

Jürgen Jentsch

Eggestr. 44 b

D 33332 Gütersloh

Telefon: D 05241 48905

E-Mail: juergen.jentsch@t-online.de

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EIN URWALD IN EUROPA oder EIN BIOTOP IN GRIECHENLAND? Aristophanische Komödie über griechische und andere Verhältnisse

Europaagrarpolitik, chemische Industrie und örtliche Klientelwirtschaft haben ein ehemaliges Urwaldgebiet im Nordosten Griechenlands verwüstet. Nichts wächst mehr – und eine ökologische Katastrophe bedroht Mensch und Tier. In höchster Not organisiert sich das Tierreich und nimmt sein Schicksal in die eigenen Tatzen, Krallen und Flügel. Solidarität und Selbstorganisation sind die Gebote der Stunde. Ist das bei der Fülle gegensätzlicher Lebensbedingungen und Interessen möglich? Vier Personen lesen, spielen und singen in sechs Szenen, wie den verkommenen Verhältnissen beizukommen ist. Eine spannende Realsatire mit konkret-utopischer Perspektive. Weiterlesen

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Ermittlungen gegen von Klaeden: Höchste Zeit für Regeln für Seitenwechsler

Als Staatsminister Eckart von Klaeden im Mai 2013 seinen Seitenwechsel als Cheflobbyist zur Daimler AG ankündigte, sorgte das für viel Wirbel. Nun wird auch die Staatsanwaltschaft im Fall von Klaeden ermitteln. Er steht im Verdacht der Vorteilsnahme. Wir hoffen, dass die Ermittlungen mehr Transparenz zum Fall Klaeden schaffen. Vor allem aber sollten sie ein deutliches Zeichen an die Politik sein, endlich klare Regeln für Seitenwechsler zu schaffen.

In den letzten Jahren hatte die schwarz-gelbe Bundesregierung jegliche Ansätze, Regeln für Seitenwechsler zu schaffen, blockiert. Dass nun die Staatsanwaltschaft wegen eines Seitenwechsels eines Spitzenpolitikers ermittelt, sollte den Parteien endlich klarmachen, dass der jetzige Laissez-Faire-Ansatz untragbar ist. Weiterlesen

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Vorstände in Dax-Unternehmen verdienen im Mittel 53mal so viel wie durchschnittliche Beschäftigte

Eine Auswertung der Hans-Böckler-Stiftung zeigt: Vorstandsmitglieder in Dax-30-Unternehmen verdienten 2011 im Mittel 53mal so viel wie durchschnittliche Beschäftigte in ihrer Firma.

Dass der Chief Executive Officer, der Vorstandsvorsitzende, deutlich mehr bekommt als ein durchschnittlicher Beschäftigter im Unternehmen, ist klar, in den USA sowieso. Aber muss es wirklich das 273-Fache sein? Dieses Verhältnis weist das Economic Policy Institute (EPI) aus, das die „CEO Pay Ratio“ für die 350 größten US-Unternehmen im Jahr 2012 ermittelt hat. Ein enormer Anstieg gegenüber 1965, als der CEO laut EPI im Mittel noch rund 20mal so viel verdiente wie ein durchschnittlicher Mitarbeiter. Und im historischen Vergleich noch nicht einmal der höchste Grad an innerbetrieblicher Ungleichheit. Den veranschlagt das Forschungsinstitut für das Jahr 2000: Auf dem Höhepunkt des New-Economy-Booms bekamen amerikanische Vorstandchefs im Schnitt 383mal mehr als ihre Angestellten. Weiterlesen

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