Jedes dritte Kind in NRW wechselte auf eine Schule des „längeren gemeinsamen Lernens“

Düsseldorf. Zu Beginn des zurzeit laufenden Schuljahres (2014/15) wechselten innerhalb Nordrhein-Westfalens 152 525 Schülerinnen und Schüler von der Grundschule auf eine weiterführende Schule. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 4,6% weniger Schüler als im Sommer 2013 (damals: 159 839) und 18,3% weniger als zehn Jahre zuvor (2004: 186 690).

Zuwächse bei den Übergangsquoten verzeichneten im Sommer 2014 insbesondere die Schulformen des „längeren gemeinsamen Lernens”, für die sich insgesamt 33,1% (2013: 29,6%) der Übergänge entschieden: 26,1% (2013: 23,7%) der Kinder wählten die Gesamtschule, 6,3% (2013: 5,2%) die Sekundarschule, 0,6% die Gemeinschaftsschule (2013: 0,7%) und 0,1% (2013: 0,1%) die 2013 neu an den Start gegangene PRIMUS-Schule, an der Schüler der Klassen eins bis zehn unterrichtet werden.Prozentanteile der Übergänge nach dem 4. Jahrgang der Grundschule in die weiterführenden Schulen in Nordrhein-Westfalen.

41,4% der Übergänge wechselten von der Grundschule zum Gymnasium; im Vergleich zum Vorjahr blieb dieser Wert nahezu unverändert (Sommer 2013: 41,6%). Auf die Hauptschule wechselten 4,3% (2013: 5,7%) der Schüler, weitere 20,8% (2013: 22,6%) wählten die Realschule.

Quelle: www.it.nrw.de