Internationales Jugendtreffen und Aktion vor dem Kanzleramt am 3. Juli 2013

Die Jugendarbeitslosigkeit in Europa steigt Monat für Monat.Trotz der politischen Beschlüsse auf EU-Ebene ist bisher nicht viel geschehen. Der beschlossenen Jugendgarantie fehlen sowohl die inhaltliche Ausgestaltung als auch eine entsprechende Finanzierung. Zudem führen die Spar- und Kürzungsvorgaben, die in den betroffenen Ländern durchgesetzt werden, dazu, dass eine aktive Arbeitsmarktpolitik kaum möglich ist.

Zum 3. Juli lädt die Bundeskanzlerin Angela Merkel die europäischen Staats- und Regierungschefs und die europäischen Arbeits- und SozialministerInnen sowie andere hochrangige europäische Entscheidungsträger zu der Konferenz „Neue Chancen für Europas Jugend“ nach Berlin ein.

Wir wollen diesen Anlass nutzen, um zu zeigen: Die Jugend hat eine Stimme. Die Krise hat ein Gesicht. Und den aktuellen Versprechen an die Jugend in Europa müssen endlich Taten folgen!

Gemeinsam – als deutsche und französische Gewerkschaften, zusammen mit dem EGB Jugendausschuss – rufen wir zum alternativen Jugendgipfel „Jugend macht Ansagen! Stop talking – act now!“ auf.

Zeit: 3. Juli 2013, 11:00 bis 15:30 Uhr

Veranstaltungsort: Tipi am Kanzleramt, Große Querallee, 10557 Berlin

Programm

10:30 Uhr – Ankunft und Graffiti-Aktion

11:00 Uhr – Eröffnung durch Michael Sommer (Vorsitzender des DGB)

11:05 Uhr – Zeit zum Handeln für Europas Jugend

  • Einleitende      Worte von Florian Haggenmiller (Bundesjugendsekretär DGB)
  • Einleitende      Worte von französischem/r Gewerkschaftskollegen/in

11:20 Uhr – Jugend hat eine Stimme – Taten müssen folgen

  • Diskussionsrunde      mit Jugendlichen aus Frankreich, Griechenland, Italien, Irland, Litauen,      Spanien und Portugal

12:15 Uhr – Schlussworte von Thiébaut Weber (Präsident der EGB Jugend)

12:30 Uhr – Gemeinsame Vorbereitung der Aktion

13:15 Uhr – Jugend macht Ansagen! Stop talking act now! Aktion vor dem Bundeskanzleramt

14:30 Uhr – Vernetzung der europäischen Gewerkschaftsjugend

15:30 Uhr – Ende der Veranstaltung

Quelle: www.dgb.de