Oberbürgermeisterin übernimmt Vorsitz über Kölner Bündnis für Arbeit

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat der Vorsitz des Kommunalen Bündnisses für Arbeit übernommen und damit den Stellenwert dieser Einrichtung unterstrichen.

Seit Dezember 2005 bietet das Kommunale Bündnis für Arbeit (KBfA) den Kölner Arbeitsmarktpartnern eine Plattform, Einfluss auf die lokalen und kommunalen Rahmenbedingungen und damit auch auf die Entwicklungsmöglichkeiten der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungssituation zu nehmen. Das Bündnis bietet Raum für Diskussionen mit Experten, ist Katalysator und wirbt um vernetztes Handeln. Durch die hohe Qualität der Zusammenarbeit konnten vielfältige Impulse und Diskussionen in Vereinbarungen zu konkretem Handeln umzusetzen. 

Dem Bündnis gehören an die Agentur für Arbeit Köln, der Arbeitgeberverband der Metall- u. Elektroindustrie, der Deutsche Gewerkschaftsbund Region Köln-Bonn, die Handwerkskammer zu Köln, die Industrie- und Handelskammer zu Köln, das Jobcenter Köln, die Kreishandwerkerschaft sowie die im Wirtschaftsausschuss stimmberechtigten Ratsfraktionen der Stadtverwaltung.  Weiterlesen

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Erneuter Rückgang bei Flüchtlingszahlen in NRW

In NRW kamen im April 2016 insgesamt 5.324 Flüchtlinge an. Im Januar  waren es noch 28.519 Asylsuchende. „Die Flüchtlingszahlen gehen aktuell deutlich zurück“, sagte Innenminister Ralf Jäger. Eine Prognose für die weitere Entwicklung sei derzeit aber nicht möglich. „Klar ist, dass wir jetzt besser vorbereitet sind, wenn wieder mehr Menschen kommen“, so Jäger.

Das aktuelle Platzkontingent könne der künftigen Entwicklung flexibel angepasst werden. Die Zahl der Regelplätze in den Landeseinrichtungen wurde seit 2012 von 1.800 auf 19.665 aufgestockt. „Alle beteiligten Akteure haben bei der Flüchtlingsunterbringung außergewöhnliches geleistet.“

Abgebaut werden sollen jetzt vor allem weiter die Notunterkünfte in den 21 Sporthallen, die noch zur Erstaufnahme von Flüchtlingen genutzt werden. Das geschieht in enger Abstimmung mit den Kommunen. Im April wurden 18 Hallen wieder für den Sport freigegeben. „Bei der Aufgabe von Einrichtungen müssen wir insgesamt auf eine ausgewogene regionale Verteilung achten“, betonte der Minister. Insgesamt konnten bereits 18.000 Plätze in Notunterkünften wieder abgebaut werden.

Quelle: www.nrw.de

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Weniger Schulabgänger in NRW 2015 ohne Hauptschulabschluss

Düsseldorf. Im Sommer 2015 gingen in Nordrhein Westfalen 11 054 Schülerinnen und Schüler ohne Hauptschulabschluss von einer allgemeinbildenden Schule ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 5,5% weniger als 2014 (damals: 11 695). Der Anteil der Schüler ohne Hauptschulabschluss an allen Schulabgängern sank 2015 auf 5,3% (2014: 5,5%).

6,2% der männlichen und 4,5% der weiblichen Abgänger verließen im Sommer 2015 ohne Hauptschulabschluss die Schule.

Mehr als die Hälfte (6 730) der 11 054 Abgänger ohne Hauptschulabschluss erreichte 2015 einen Abschluss an Förderschulen; dort kann je nach Förderschwerpunkt kein Hauptschulabschluss erworben werden. 1 912 dieser Jugendlichen erzielten hier einen Abschluss im sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung” und 4 818 im Förderschwerpunkt „Lernen”.

Im Sommer 2015 verließen 4 324 junge Menschen die Schule ohne jeglichen Abschluss; das waren 2,1% (2014: 2,6%) aller Schulabgänger.

Quelle: www.it.nrw.de

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Neue Unterkunft für Flüchtlinge in Bilderstöckchen

Die Stadt Köln hat in den vergangenen Monaten das ehemalige Katastrophenschutzzentrum in der Robert-Perthel-Straße (Köln-Bilderstöckchen) teilweise zu einer Unterkunft für Geflüchtete umbauen lassen. Die Belegung wird noch in dieser Woche erfolgen. 

Die Berufsfeuerwehr nutzt das Gebäude, das der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gehört, im Erdgeschoss weiterhin zur Ausbildung und als Lager. Das Amt für Wohnungswesen hat das erste und zweite Obergeschoss der Immobilie für die Unterbringung von maximal 156 Flüchtlingen vorbereitet.

Auf beiden Etagen gibt es „Schlafkojen“ unterschiedlicher Größe. Diese sind jeweils von einer Dreiviertelwand umgeben, damit die Privatsphäre gewahrt bleibt und ausreichend Tageslicht einfallen kann. Darüber hinaus hat die Stadt Gemeinschaftssanitäranlagen eingerichtet. Das Deutsche Rote Kreuz ist damit beauftragt, die Geflüchteten zu verpflegen, beraten und zu betreuen.  Weiterlesen

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Bildungsstand syrischer Flüchtlinge – 5 Gerüchte auf dem Prüfstand

Über syrische Flüchtlinge kursieren in den Medien und Sozialen Netzwerken viele Gerüchte: Die meisten seien Analphabeten und kaum ausgebildet. Diese Behauptungen sollen hier überprüft werden. Da noch keine repräsentativen Daten über die Qualifikationen der Flüchtlinge in Deutschland existieren, gibt ein Blick auf die Bildungsstruktur in Syrien vor dem Krieg gute Anhaltspunkte. Bereits seit 2011 befasst sich das IW Köln im Rahmen des vom BMWi finanzierten Projektes BQ-Portal mit dem syrischen Bildungssystem.

Aussage Nummer 1: Zwei Drittel der Syrer sind (funktionale) Analphabeten

Die Analphabetenrate in Syrien lag im Jahr 2011 bei ca. 15%, bei den 15- bis 25-Jährigen sogar bei nur 3,5%. Funktionale Analphabeten sind laut OECD Personen, die nur sehr eingeschränkt lesen und schreiben können. Wie hoch die Rate der funktionalen Analphabeten in Syrien bis zum Kriegsausbruch war, lässt sich nicht ermitteln, da Syrien nie an dem internationalen Bildungsvergleich PISA teilgenommen hat.

Beteiligt hat sich Syrien nur an der Studie TIMSS 2011, in der die mathematischen Fähigkeiten von Schülern getestet wurden. Hier belegte Syrien im Vergleich Platz 39 von 42 Ländern und schnitt damit sehr schlecht ab. Fest steht jedoch: Die Einschulungsquote in Syrien war in den letzten Jahren sehr hoch und lag 2011 bei 97% eines Altersjahrgangs. 1981 wurde die sechsjährige Schulpflicht eingeführt und 2002 auf neun Jahre erhöht. Damit wollte die Regierung die damals noch höhere Analphabetenrate senken. Auch das Erlernen von Englisch oder Französisch, und damit der lateinischen Buchstaben, ist in den Curricula der syrischen Schulen verankert. Allerdings haben seit Ausbruch des Bürgerkriegs vermutlich viele Jugendliche durch ihre Flucht über einen längeren Zeitraum keine Schule besucht. Weiterlesen

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